SIGNS. Eine vielstimmige Beschwörung des Frühlings nach dem Winter, des Lebens nach der Erstarrung.
Ein Fest zur Tag- und Nachtgleiche, zur Equinoxe …
Jeder Sänger, jeder Künstler, jeder Tänzer bringt etwas, führt es gemeinsam mit den anderen vor, stellt es dazu, gestaltet es: ein Zeichen. So betreten die geladenen Besucher eine Welt voller rätselhafter Symbole, sie hören Gesänge großer Chöre, tauchen in unheimliche Klangwelten und Geräusche, sehen irritierende Lichtspiele, fantastische Kostüme, skurille Requisiten und weitläufige Choreographien im Raum. Alles darin ist Zeichen, ist eine Gabe, eine Hingabe, die auf das Licht, die Wärme und den Klang verweist, auf den Willen zum Neubeginn.
SIGNS. Eine Produktion jenseits der gewohnten Wege: eine Produktion der Ausführenden, ein raum- und zeitfüllendes, unvorhersehbares Gemälde der Vielen. Nicht nur für eine Stadt, für eine bestimmte Gruppe, für einen Raum. Sondern immer wieder neu, den gegebenen Bedingungen dienend. Und doch von einer erkennbaren Einheit, einem Klang, einer Farbe, von einem innewohnenden Geheimnis geprägt: einem gemeinsamen Zeichen.
SIGNS. Die neue Produktion des Lusorium. Berlin, Frühjahr 2014.
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